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Was kostet ein Immobilienvideo? Videoagentur vs. KI-Tool

Porträtfoto von Benedikt Matern

Von Benedikt Matern · Head of Product

Veröffentlicht am 22. Mai 2026

Kurzantwort

Ein Immobilienvideo kostet je nach Weg sehr unterschiedlich: Beim Selbermachen zahlen Sie vor allem mit Ihrer Zeit plus einmaligem Equipment, eine Videoagentur verlangt pro Objekt rund 600–700 €, und KI-Videos aus vorhandenen Fotos liegen je nach Anbieter typischerweise bei etwa 50–150 €. Dieser Beitrag schlüsselt auf, was den Preis treibt, welche versteckten Kosten dazukommen und wann sich welcher Weg rechnet.

Die Preisspanne im Überblick

WegPreis pro Video (Richtwert)Was enthalten ist
Selbst filmenEquipment ab ~150 € (einmalig) + Ihre ArbeitszeitSie filmen und schneiden selbst
Videoagentur~600–700 €Dreh vor Ort, Schnitt, oft Drohne und Musik
KI aus Fotos~50–150 € (je nach Anbieter)Automatische Erstellung aus Ihren Bildern

Was den Preis bei der Agentur treibt

Der Agenturpreis setzt sich aus mehreren Posten zusammen: Anfahrt und Dreh vor Ort, professioneller Schnitt, optionale Drohnenaufnahmen, Lizenzmusik und die Länge des fertigen Videos. Dazu kommen oft Korrekturschleifen und die reine Terminkoordination. Das erklärt, warum ein einzelnes Agenturvideo schnell mehrere Hundert Euro kostet — und warum sich der Aufwand bei vielen Objekten kaum durchhalten lässt.

Die versteckten Kosten beim Selbermachen

„Kostenlos" ist der Eigendreh nur auf den ersten Blick. Realistisch fallen an: die Anschaffung von Gimbal und Zubehör, vor allem aber Ihre Arbeitszeit für Dreh und Schnitt — pro Objekt schnell mehrere Stunden. Hinzu kommt die Lernkurve sowie das Risiko von GEMA-pflichtiger Musik. Rechnet man die eigene Stunde fair ein, ist der Eigendreh selten so günstig, wie er wirkt.

Der entscheidende Faktor: Kosten pro Objekt

Für die meisten Makler ist nicht der Einzelpreis entscheidend, sondern die Skalierung. Ein Agenturvideo für ein Premium-Objekt kann sich lohnen. Wer aber regelmäßig mehrere Objekte vermarktet, für den summieren sich 600–700 € pro Video schnell zu einem Budget, das andere Marketingmaßnahmen blockiert. Genau hier spielt die KI-Variante ihre Stärke aus: niedrige Kosten pro Objekt, gleichbleibende Qualität und in Minuten verfügbar. Wie sie funktioniert, lesen Sie unter Immobilienvideo aus vorhandenen Fotos erstellen.

Wann sich welcher Weg rechnet

  • Eigendreh: Wenn Sie ohnehin gern filmen und nur gelegentlich ein Video brauchen.
  • Agentur: Für einzelne, besonders hochwertige Objekte, bei denen das Budget die Premium-Produktion trägt.
  • KI aus Fotos: Für laufende Vermarktung vieler Objekte mit knappem Zeit- und Kostenrahmen.

Die grundsätzliche Abwägung behandelt auch Immobilienvideo selbst machen oder erstellen lassen?

Häufige Fragen

Gemessen an den reinen Ausgaben sind KI-Videos mit typischerweise etwa 50–150 € pro Objekt am günstigsten — vor allem, wenn man die eigene Arbeitszeit mit einrechnet.

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